ASSQ-GIRL (7–16 J.)

ASSQ-GIRL Autismus-Fragebogen (Von Eltern auszufüllen)

Wichtig für Mädchen: Diese erweiterte Form des ASSQ erfasst gezielt subtile autistische Merkmale bei Mädchen (z. B. Camouflage, Anpassung, Sonderinteressen in Fantasiewelten), die bei klassischen Tests oft übersehen werden.

Wissenschaftliche Originalquelle: Kopp, S. & Gillberg, C. (2011). “The Autism Spectrum Screening Questionnaire (ASSQ)-Revised Extended for Girls (ASSQ-GIRL).” Research in Autism Spectrum Disorders vol. 5,4: 1629-1646. Klinisch validierte Skala.

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Wichtiger Hinweis für Eltern: Dieser Test basiert auf der erweiterten ASSQ-GIRL Forschungsskala für Mädchen und Jugendliche (6 bis 17 Jahre). Er dient als unverbindliche Orientierungshilfe zur Selbsteinschätzung für Eltern. Er stellt ausdrücklich keine medizinische oder psychologische Diagnose dar und ersetzt nicht die klinische Diagnostik durch einen Facharzt. Die Auswertung erfolgt komplett anonym im Browser.
1. Ist in Beziehungen zu Gleichaltrigen exzentrisch, eigentümlich oder verhält sich auffällig anders.
2. Wirkt ungesellig, zieht sich zurück oder meidet den Kontakt zu anderen Kindern bewusst.
3. Hat Schwierigkeiten, langanhaltende Freundschaften aufzubauen oder aufrechtzuerhalten.
4. Kann soziale Signale, Mimik oder Körpersprache anderer Kinder nur schwer richtig deuten.
5. Zeigt starre, intensive oder ungewöhnliche Spezialinteressen (z. B. extremes Faktenwissen).
6. Drückt sich sprachlich ungewöhnlich gewählt, altklug, monoton oder sehr förmlich aus.
7. Bezieht Redewendungen oder ironische Aussagen oft zu wörtlich und missversteht sie.
8. Zeigt ungewöhnliche mimische Ausdrücke oder starrt Personen manchmal unpassend an.
9. Reagiert extrem empfindlich auf bestimmte Geräusche, Gerüche, Licht oder Kleidung (Reizüberflutung).
10. Besteht starr auf festen Gewohnheiten, Abläufen oder Ritualen und reagiert panisch auf Änderungen.
11. Wirkt in den Bewegungen ungeschickt, hölzern, tollpatschig oder zeigt eine auffällige Körperhaltung.
12. Zeigt repetitive, sich wiederholende körperliche Bewegungen (z. B. Händewackeln, Schaukeln bei Stress).
13. Hat ein stark ausgeprägtes, fast extremes Gerechtigkeitsempfinden und beharrt unnachgiebig auf Regeln.
14. Redet ununterbrochen über die eigenen Lieblingsthemen, ohne zu merken, ob der Zuhörer noch Interesse zeigt.
15. Wirkt in Gruppengesprächen oft distanzlos, unterbricht andere oder teilt zu intime Details mit.
16. Flüchtet sich bei Überforderung auffällig oft in eine eigene reiche, intensive Fantasiewelt oder Tagträume.
17. Schaut Bezugspersonen beim Sprechen selten direkt in die Augen, meidet Blickkontakt oder schaut weg.
18. Neigt zu extremen, heftigen Wutausbrüchen oder emotionalen Zusammenbrüchen bei unerwarteten Planänderungen.
19. Nimmt Geräusche (wie Uhrenticken, Summen) wahr, die andere Menschen im Raum überhaupt nicht bemerken.
20. Hat ungewöhnlich intensive Spezialinteressen an Tieren, Büchern oder fiktiven Welten (z. B. Harry Potter, Anime) entwickelt.
21. Ahmt das Verhalten, die Sprache oder die Mimik anderer Kinder extrem stark nach, um dazuzugehören (Camouflage / Masking).
22. Wirkt nach der Schule, Kindergarten oder sozialen Treffen extrem erschöpft, gereizt oder weint grundlos (sozialer Burnout).
23. Spielt exzessiv und sehr unflexibel immer wieder dieselben Rollenspiele (z. B. mit Puppen/Figuren nach starrem Drehbuch).
24. Hat große Schwierigkeiten mit lose strukturierten Situationen (z. B. Schulpausen, freies Spiel) und zieht sich dort zurück.
25. Sammelt leidenschaftlich Gegenstände, die andere Kinder unbedeutend finden (z. B. Steine, Prospekte, Knöpfe) und ordnet sie starr an.
26. Ist extrem perfektionistisch und weigert sich oft, eine Aufgabe fortzuführen, wenn sie nicht absolut fehlerfrei gelingt.
27. Versteht komplexe oder unausgesprochene soziale Regeln in einer Gruppe von Gleichaltrigen meist erst, wenn man sie ihr direkt erklärt.
28. Reagiert übermäßig empfindlich auf Texturen von Lebensmitteln (z. B. Brei, Stückchen) und isst extrem wählerisch (Selektives Essen).
29. Sucht auffällig oft den Kontakt zu deutlich älteren Personen (Erwachsenen) oder viel jüngeren Kindern statt zu Gleichaltrigen.
30. Zeigt ein ausgeprägtes Unbehagen oder Panik in großen Menschenmengen, Einkaufszentren oder bei lauten Schulveranstaltungen.
31. Drückt sich in Kurznachrichten, Briefen oder schriftlichen Arbeiten ungleich reifer und tiefgründiger aus als im direkten, gesprochenen Gespräch.
32. Hat große Schwierigkeiten, Ironie, Sarkasmus oder Witze von Gleichaltrigen ohne zusätzliche Erklärung richtig zu verstehen.

Ihr Testergebnis

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Wichtiger Hinweis: Dieses Screening-Ergebnis liefert lediglich statistische Hinweise. Es stellt keine medizinische oder psychologische Diagnose dar. Bitte wenden Sie sich für eine fachgerechte Abklärung an einen qualifizierten Arzt oder Therapeuten.