CAT-Q Maskingtest
CAT-Q (Masking Test)
25 Fragen • ca. 5 Min.
Erfassung von sozialer Tarnung und Camouflage bei Frauen.
RBQ-2A (Stimming & Routinen)
20 Fragen • ca. 5 Min.
Misst repetitive Muster und unauffällige Selbstregulation.
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CAT-Q: Masking & Camouflage Test
Der wissenschaftliche Fragebogen zur sozialen Anpassung und Tarnung autistischer Züge.
Hull, L., Mandy, W., Lai, M. C. et al. (2018). Development and Validation of the Camouflaging Autistic Traits Questionnaire (CAT-Q). University College London / Journal of Autism and Developmental Disorders.
Dein Testergebnis
Auswertung basierend auf den Validierungsdaten von Hull et al. (2018). Der Cut-off-Wert für erhöhtes Camouflaging liegt bei 100 Punkten. Der statistische Durchschnitt autistischer Frauen liegt bei 124,35 Punkten.
Wie geht es jetzt weiter?
Ein hoher Masking-Wert bedeutet oft permanenten Stress im Alltag. In unserem praxisnahen E-Book „Der reizfreie Demasking-Guide“ zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deine Maske im sicheren Rahmen ablegst und deine Social Battery schonst.
Mehr zum Guide erfahren →Häufig gestellte Fragen zur Auswertung
1. Was genau bedeutet „Autistic Masking“ (autistisches Maskieren)?
Masking beschreibt das bewusste oder unbewusste Erlernen, Nachahmen und Erzwingen von sozial akzeptierten Verhaltensweisen, um im Alltag nicht als ‚anders‘ aufzufallen. Dazu gehört das künstliche Aufrechterhalten von Blickkontakt, das Einstudieren von Smalltalk-Regeln oder das Unterdrücken von regulatorischen Bewegungen (Stimming). Masking dient dem Selbstschutz vor Ablehnung, ist mental aber extrem kraftraubend.
2. Warum haben Frauen oft höhere Werte im CAT-Q?
Aufgrund gesellschaftlicher Sozialisation und Erwartungshaltungen neigen Frauen und Mädchen oft zu einem stärkeren, unauffälligeren Camouflage-Verhalten. Sie kopieren soziale Dynamiken meist so perfekt, dass ihre autistischen Strukturen jahrelang komplett unsichtbar bleiben. Das führt dazu, dass sie in klassischen Tests oft durch das Raster fallen und erst sehr spät im Erwachsenenalter eine Erklärung für ihre Erschöpfung finden.
3. Kann ein hoher Masking-Wert zu gesundheitlichen Problemen führen?
Ja, chronisches Masking ist einer der Hauptgründe für das sogenannte ‚autistische Burnout‘. Da das Nervensystem ununterbrochen unter Hochspannung steht, um soziale Erwartungen zu erfüllen, führt dies auf Dauer oft zu tiefen Erschöpfungszuständen, Depressionen, Angststörungen oder psychosomatischen Beschwerden. Viele Betroffene werden jahrelang auf diese Begleiterkrankungen behandelt, ohne dass die eigentliche Reizverarbeitungsstörung erkannt wird.
